Geschichte

Erfahrung im Rennsport seit 1971.

Bereits in den späten 60er Jahren war Markus Hotz als Konstrukteur von Rennwagen tätig. Nach der Firmengründung 1971 wurde der Bereich von Konstruktion, Verkauf und Einsatz von Rennfahrzeugen beibehalten und weiter ausgebaut, die Horag Formel Super V waren international im Einsatz, zu den Fahrern zählten u.a. Harald Ertl oder der Schwede Bertil Roos.
Dazu konnte der Dunlop Rennreifenhandel übernommen werden, in den weiteren Jahren kamen weitere Hersteller wie Avon und Michelin dazu. Seit 1971 war Horag an den offiziellen Rennen der Schweizer Meisterschaft als Technikpartner und Sponsor mit einen Rennreifenservice präsent.

Markus Hotz fährt neben dem Konstruktions- und Handelsbetrieb weiterhin Rennnen, wird 1975 und 77 Schweizer Automobilmeister, bestreitet Langstreckenrennen (u.a. 4. Platz beim 1000km Rennen auf dem Nürburgring, mit Claude Haldi, Porsche 934/5) und fährt 1979 in der Procar-Serie im BMW M1.

Ab 1978 erfolgten die ersten VW Golf GTI Turbo-Umbauten, die letzen verbliebenen Exemplare geniessen heute Kultstaus. Ein weiterer Höhepunkt war die Entwicklung von aufgeladenen 8 Liter V8 Bootsmotoren für den Offshore Einsatz, die mit Tullio Abbate getestet wurden.

In der Formel 2 Europameisterschaft versuchten im Horag Formel 2 Team - einem der bestorganisierten Privatteams (Kommentar AUTOSPORT Magazine) - Motorradstar Johnny Cecotto und der 7-fache Seitenwagenweltmeister Rolf Biland erfolgreich den Umstieg von zwei (bzw. drei) auf vier Räder. Weitere Fahrer waren u.a. Marc Surer, Loris Kessel und Eje Elgh.
Nach dem Ende der Formel 2 bestritt das Horag Team auch eine Saison in der Formel 3000, u.a. mit Olivier Grouillard und Mike Thackwell.

Ab 1987 wandte sich Horag der Konstruktion von CanAm-Sportwagen für die Interserie zu. Hier entstanden auf Basis von F 3000-Monocoques einige sehr erfolgreiche Fahrzeuge, die mit 2lt VW Turbo- oder 3,5 lt F1 Motoren ausgestattet waren. Die Gesamtwertung dieser europäischen Serie wurde 1995, 96 und 97 von einem Horag- CanAm gewonnen.

In der Saison 1995 startete das Horag-Lista Team mit Fredy Lienhard und Didier Theys in einem Ferrari F333SP in der amerikanischen Sportwagenserie IMSA. 1997 konnte das Team in Zolder den ersten Sieg eines F333 auf dem europäischen Kontinent verbuchen und errang 1998 den 2. Gesamtrang der International Sports Racing Series (ISRS), nach den Ex-F1 Fahrern Collard / Sospiri, ebenfalls auf Ferrari F333SP.

Die Formula A Lista junior Serie wird 2000 von Horag initiiert und betreut, erster Gesamtsieger wird der spätere Porsche Werksfahrer und Langstreckenweltmeister Neel Jani.
2001/02 war Markus Hotz als Chief-Engineer des Sports Racing Team Sweden von Le Mans 24-Sieger Stanley Dickens tätig, das 2001 den 1. Platz der SR2 Klasse in der FIA Sportwagenmeisterschaft errang.

Nachdem 2002 einer der beiden March 762 Formel 2 des von Horag betreuten Lista Racing Team von 1976 wiederentdeckt und komplett restauriert wurde, wurde der Wagen an einigen historischen Veranstaltungen eingesetzt. Ab 2003 errang Markus Hotz erneut Tagessiege und Streckenrekorde, u.a. beim Albisrennen 2003, Arosa Classic 2006 oder Steckborn-Eichhölzli 2007.

 

  • Geschichte

2005 startet Horag Racing erneut mit Lienhard/Theys im Lola B05/40 in der LMP2 Klasse der Le Mans Endurance Series und erringt den ersten Klassensieg bereits beim 2. Rennen am Nürburgring.
Beim 1000-Meilen-Rennen Petit Le Mans 2006 belegt Horag Racing den 3. Platz in der LMP2 Wertung, als bestes Privatteam.

Seit 2007 ist Horag offizieller Michelin Reifenpartner des Porsche Sports Cup Suisse.

Als eines von 3 Europäischen Teams setzt Horag Racing in der Saison 2008 einen Porsche RS Spyder in der Le Mans Series ein und gewinnt die von Michelin ausgeschriebene Effizienzwertung.

Ab 2009 Einsatz von Ligier-Honda CN-Sportwagen u.a.in der Interserie. Entwicklung eines Konzepts für ein Rennfahrzeug mit seriellem Hybridantrieb.

Seit 2012 Einsätze von eigenen und Kundefahrzeugen bei Rennen und Track Days sowie historischen Veranstaltungen.
Beni Hotz gewinnt 2019 die3 Gesamtwertung der Sportscar Challenge mit dem Ligier JS53 Peugeot Turbo.

 

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