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Erfahrung im Rennsport seit 1971.

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Bereits in den späten 60er Jahren war Markus Hotz als Konstrukteur von Rennwagen tätig. Auch nach der Firmengründung 1971 wurde der Bereich von Konstruktion, Verkauf und Einsatz von Rennfahrzeugen beibehalten und weiter ausgebaut. Die Horag Formel Super V waren international im Einsatz, zu den Fahrern zählten u.a. Harald Ertl oder der Schwede Bertil Roos.

Links der spätere Ferrari-Weltmeister Jody Scheckter am Steuer eines Horag Super V in Silverstone 1973.
Horag HAS 7 F2

In der zu Anfang der 80er Jahre in voller Blüte stehenden Formel 2 Europameisterschaft versuchten im Horag Formel 2 Team - einem der bestorganisierten Privatteams (Kommentar AUTOSPORT Magazine) - Motorradstar Johnny Cecotto und der 7-fache Seitenwagenweltmeister Rolf Biland erfolgreich den Umstieg von zwei (bzw. drei) auf vier Räder. Weitere Fahrer waren u.a. Marc Surer, Loris Kessel und Eje Elgh

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Nach dem Ende der Formel 2 bestritt das Horag Team auch eine Saison in der damals neuen Formel 3000, u.a. mit Olivier Grouillard und dem Neuseeländer Mike Thackwell.

Johnny Ceccotto


Ab 1987 wandte sich Horag der Konstruktion von CanAm-Sportwagen für die INTERSERIE (Super Sports Car Cup) zu. Hier entstanden auf Basis von F 3000-Monocoques einige sehr erfolgreiche Fahrzeuge, die mit VW / Audi Turbo- oder 3,5 lt F1 Motoren ausgestattet waren. Die Gesamtwertung dieser europäischen Serie wurde 1995, 96 und 97 von einem Horag-CanAm gewonnen.


MikeThackwell, F3000
Horag-Lola VW-Turbo
In der Saison 1995 startete das Horag-Lista Team mit Fredy Lienhard und Didier Theys in einem Ferrari F333SP in der amerikanischen Sportwagenserie IMSA. 1997 konnte das Team in Zolder den ersten Sieg eines F333 auf dem europäischen Kontinent verbuchen und errang 1998 den 2. Gesamtrang der International Sports Racing Series (ISRS), nach den Ex-F1 Fahrern Collard / Sospiri, ebenfalls auf Ferrari F333SP.

2001/02 war Markus Hotz zudem als Chief-Engineer des Sports Racing Team Sweden von Le Mans 24-Sieger Stanley Dickens tätig, das 2001 den 1. Platz der SR2 Klasse in der FIA Sportwagenmeisterschaft errang.
Horag-Lista Ferrari 333
Thed Björk, SRTS Lola
Nachdem 2002 einer der beiden March 762 Formel 2 des von Horag betreuten Lista Racing Team von 1976 wiederentdeckt und komplett restauriert wurde, steht das Fahrzeug im vollen Glanz im Einsatz an historischen Veranstaltungen.

Seit 2003 errang Markus Hotz, ganz im Stil seiner grossen Zeiten als Fahrer, erneut Tagessiege und Streckenrekorde, so u.a. beim Albisrennen 2003, Arosa Classic 2006 oder Steckborn-Eichhölzli 2007.
Auch für die Zukunft sind weitere Einsätze der March 762 geplant.
March 762 - Schauinsland 1976
March 762 - Steckborn-Eichhölzli 2007

Seit 2005 ist Horag wieder im Langstreckensport engagiert und startete mit Lienhard/ Theys in einem Lola B05/40 Judd in der Le Mans Series (LMS). Schon im dritten 1000km-Rennen am Nürburgring errang Horag-Lista Racing den ersten Sieg in der LMP2 Klasse.

2006 statete Horag Racing zwar nur zu 2 Rennen in der American Le Mans Series, konnte aber im 1000-Meilen-Rennen "Petit Le Mans" in Road Atlanta mit dem 3. Rang hinter den beider Penske Porsche RS Spyder einen Podestplatz verbuchen.

Petit Le Mans 2006
Horag Racing Team 2008

Nach einer Top-Ten Platzierung beim 12-Stunden Rennen in Sebring und 3 Podestplätzen in 5 Rennen der Le Mans Series 2008 gewann Horag Racing mit dem Porsche RS Spyder (Lienhard / Theys / Lammers) die Michelin Energy Endurance Challenge (heute Michelin Green X Challenge) als energieefizientestes Team der Saison.

Zurzeit steht das Team für Einsätze in der LMS oder auch anderen Serien zur Verfügung und setzt daneben den Ligier JS51 Honda CN ein, der beim AvD 100-Meilen Rennen in Hockenheim mit Patrick Cichiello / Benjamin Hotz 2009 sein erfolgreiches Debut hatte.

Ho
Horag Racing Team 2008


weitere Infos auf: www.horag-racing.com